Ernst Johann Friedrich REIMER

männlich 1913 - 1940  (27 Jahre)


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  • Name Ernst Johann Friedrich REIMER 
    Geboren 11 Mai 1913  Leussow, Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Getauft 12 Mai 1913  Leussow, Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Alias-Name Ernst 
    Volkszählung 08 Okt 1919  Leussow, Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Gestorben 02 Sep 1940  Skagen, Nordjütland, Dänemark Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Ursache: gefallen: beim Untergang der "Pionier" 
    Begraben 09 Sep 1940  Frederikshavn, Nordjütland, Dänemark Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Sarg Nr. 152
    Personen-Kennung I36672  Fentsahm_1
    Zuletzt bearbeitet am 3 Okt 2020 

    Vater Friedrich Johann Karl REIMER,   geb. 30 Nov 1874, Leussow, Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beziehung natural 
    Mutter Wilhelmine Marie Elisabeth AULERT,   geb. 10 Jul 1874, Leussow, Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beziehung natural 
    Verheiratet 08 Jan 1897  Leussow, Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F14368  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
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  • Fotos
    Frederikshavn - Massengrab
    Frederikshavn - Massengrab

    Dokumente
    Ernst Johann Friedrich REIMER Leussow, gefallene Soldaten
    Ernst Johann Friedrich REIMER Leussow, gefallene Soldaten
    Ernst REIMER Leussow, gefallene Soldaten
    Ernst REIMER Leussow, gefallene Soldaten

    Schiffe
    HMS Sturgeon
    HMS Sturgeon
    Truppentransporter Pionier
    Truppentransporter Pionier

  • Notizen 
    • Dienstgrad: Sanitätssoldat

      Untergang der deutschen „Pionier“ im Skagerrak --> „Es galt die Parole: Rette sich, wer kann“ (Überlebender Walter REGULA aus Rheinbach,103jährig, Frankfurter Allgemeine 2018)

      Im September 1940 stach die deutsche „Pionier“ mit 823 Soldaten an Bord nach Norwegen in See. Nach einer Explosion sank der Truppentransporter.

      Die meisten der 753 Passagiere waren deutsche Soldaten, die auf Heimaturlaub gewesen waren. Hinzu kamen 70 Mann Besatzung und die Kanoniere der Flakgeschütze, sodass die „Pionier“ am 2. September 1940 mit mehr als 800 Männern und Frauen vom dänischen Frederikshavn nach Oslo auslief. Zwei Torpedoboote übernahmen die Sicherung, doch in der schweren See reichte das nicht aus. Nördlich von Skagen, der Nordspitze Jütlands, wurde der kleine Konvoi entdeckt und angegriffen. Ein Torpedo soll das Heck der „Pionier“ getroffen haben, es folgte eine Explosion, und der Truppentransporter versank im Wasser des Skagerraks.

      Die „Pionier“ war 1933 als Frachter in Dienst gestellt worden. Das 115 Meter lange und gut 13 Meter breite Schiff, das eine Spitzengeschwindigkeit von 15 Knoten erreichte, war zunächst als Bananentransporter auf Routen zwischen Europa und Westafrika eingesetzt worden. Nach Kriegsausbruch 1939 wurde der Frachter wie so viele andere zu einem Truppentransporter umgebaut.

      Nach der deutschen Besetzung Dänemarks und Norwegens im Unternehmen „Weserübung“ im April 1940 wurde die „Pionier“ für den regelmäßigen Nachschubdienst zwischen den beiden Ländern abkommandiert. Um ihn zu stören, setzte die Royal Navy im Spätsommer mehrere U-Boote in Marsch. Eines davon war die „HMS Sturgeon“, eines der ersten Boote der S-Klasse, die für den Einsatz in begrenzten Gewässern entwickelt worden waren und über sechs Torpedorohre verfügten. Im November 1939 hatte die „Sturgeon“ ein deutsches Vorpostenboot bei Helgoland torpediert und damit den ersten Erfolg eines britischen U-Boots errungen.

      Dunkelheit und hohe See hatten es dem britischen U-Boot am 2. September 1940 gegen 21 Uhr wohl ermöglicht, sich der „Pionier“ zu nähern, ohne von den sichernden Torpedobooten entdeckt zu werden. Ein Torpedo erreichte sein Ziel. Nach der Explosion soll der Truppentransporter schnell gesunken sein. Von den 823 Männern und Frauen an Bord kamen 338 ums Leben. Umgehend nahmen deutsche Kriegsschiffe von Skagen und Frederikshavn Kurs auf die Untergangsstelle und konnten 487 Überlebende an Bord nehmen. Die Leichen von 93 Passagieren und Besatzungsmitgliedern wurden nie gefunden.

      245 Tote wurden in Frederikshavn im größten Massengrab des Krieges in Dänemark beerdigt.