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Im Dezember 1943 ist die Lage bei Witebsk im Bereich der 3. Panzerarmee sehr ernst geworden. Durch den schmalen Durchbruchsraum des Gegners bei Newel sind seit Wochen unaufhaltsam starke feindliche Kräfte eingeströmt, nach Süden und Südwesten eingeschwenkt und bedrohen Witebsk. Am 24. Dezember ergehen die Vorbefehle an die 5. Jäger-Division. Sie soll aus dem Raum Schumilino nach Nordwesten auf das Westende des Saronowskoje See vorstoßen.
Zu Jahresbeginn 1944 liegen die Jäger der Division in ihren Schneeanzügen seit 6 Tagen und Nächten draußen im Kampf. Sie marschieren, liegen, kriechen, schießen und wieder fällt mancher Kamerad. Am Nachmittag werden am Ostrand von Schumilino in langen Gräberreihen viele der Gefallenen zur letzten Ruhe gebettet. Der Divisionspfarrer Große-Schanze und die Kommandeure sprechen an den Gräbern. In den letzten 6 Tagen hat die Division rund 300 Gefallene.
Das ehemalige Gräberfeld von Schumilino ist heute überbaut. Es konnten in der Zwischenzeit einige der Gefallenen geborgen werden, aber die Verhandlungen über die restlichen Umbettungen laufen noch.